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Es giebt verschiendene Methoden um Braunfärbung zu verhindern. Die am haüfigsten gennante Methode ist Zitronensaft, hierbei wird das frische Obst oder Gemüse mit Zitronensaft beträufelt. Es ist auf die geschmackliche veränderung durch den Zitronensaft hinzuweisen, somit eignet sich diese Methode nicht immer. Ebenso eignet sich Ascorbinsäure verdünnt mit Wasser. Hierbei wird das Obst und Gemüse in die Lösung eingetaucht. Eine weitere Metode ist, Obst und Gemüse in Leichtes Salzwasser zu legen durch die hohe verdünnung Schmeckt das Obst und Gemüse nicht Salzig. \cite{redaktion2008frisch}
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Es gibt verschiedene Methoden, um Braunfärbung zu verhindern. Die am häufigsten genannte Methode ist Zitronensaft. Hierbei wird das frisch geschnittene Obst oder Gemüse mit Zitronensaft beträufelt. Es ist auf die geschmackliche Veränderung durch den Zitronensaft hinzuweisen, somit eignet sich diese Methode nicht immer. Ebenso eignet sich Ascorbinsäure verdünnt mit Wasser. Hierbei wird das Obst und Gemüse in die Lösung eingetaucht. Eine weitere Methode ist, Obst und Gemüse in leichtes Salzwasser zu legen: durch die hohe Verdünnung schmeckt das Obst und Gemüse nicht salzig. \cite{redaktion2008frisch}
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\label{sec:why}
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Grund für die Verfärbung ist das Enzym Polyphenoloxidase (PPO), es findet sich in der gesamten Frucht \cite{gooding2001molecular}. Die Verfärbung entsteht, indem PPO Phenole in Chinone oxidiert, aus denen Melanin entsteht (Siehe auch Abb. \ref{fig:PPOMech}), dieser stoff ist für Braune und Schwarze Pigmentierung verantwortlich \cite{zhang2023recent} \cite{schlessinger2023biochemistry}. Hierdurch Lässt sich auch die verlangsamte verfärbung in Versuch \ref{sec:Bananen-Tatoo} erklären: Durch den fehlenden Luftsauerstoff war es für PPO nur in geringer menge möglich die Phenole zu oxidieren somit war die entstehung von Melanin erschwert.
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Grund für die Verfärbung ist das Enzym Polyphenoloxidase (PPO), es findet sich in der gesamten Frucht \cite{gooding2001molecular}. Die Verfärbung entsteht, indem PPO Phenole in Chinone oxidieren, aus denen Melanin entsteht (Siehe auch Abb. \ref{fig:PPOMech}). Dieser Stoff ist für braune und schwarze Pigmentierung verantwortlich \cite{zhang2023recent} \cite{schlessinger2023biochemistry}. Hierdurch lässt sich auch die verlangsamte Verfärbung in Versuch \ref{sec:Bananen-Tatoo} erklären: Durch den fehlenden Luftsauerstoff war es für PPO nur in geringer Menge möglich, die Phenole zu oxidieren; somit war die Entstehung von Melanin erschwert.
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\begin{figure}[H]
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\includegraphics[width=\linewidth]{"images/other/PPO Mechanismus.jpg"}
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Enzyme sind Katalysatoren, Katalysatoren erlauben es einer Reaktion schneller zu verlaufen, indem sie die benötigte Aktivierungsenergie reduzieren, während der Reaktion werden sie jedoch nicht verbraucht. Die Stoffe auf denen ein Enzym agiert werden als Substrat bezeichnet. Im gegensatzt zu anderen Katalysatoren sind Enzyme biologischer Natur und zeigen eine sehr hohe Substratspezifität auf. Enzyme sind meist Proteine, also ketten von Aminosäuren, sie falten sich aufgrund von nicht-kovalenter Bindungen. Die Substrate werden in Enzymen an den aktiven Zentren gebunden, in diesen findet die Reaktion statt, der Großteil der Aminosäuren in Enzymen ist dafür da um ein "Gerüst" für die aktiven Zentren zu bauen damit die Substrate korrekt binden. \cite{berg2002biochemistry}
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Enzyme sind Katalysatoren. Katalysatoren erlauben es einer Reaktion schneller zu verlaufen, indem sie die benötigte Aktivierungsenergie reduzieren. Während der Reaktion werden sie jedoch nicht verbraucht. Die Stoffe auf denen ein Enzym agiert, werden als Substrat bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Katalysatoren sind Enzyme biologischer Natur und zeigen eine sehr hohe Substratspezifität auf. Enzyme sind meist Proteine, also Ketten von Aminosäuren, sie falten sich aufgrund von nicht-kovalenten Bindungen. Die Substrate werden in Enzymen an die aktiven Zentren gebunden. In diesen findet die Reak\-tion statt. Der Großteil der Aminosäuren in Enzymen ist dafür da, um ein "Gerüst" für die aktiven Zentren zu bauen, damit die Substrate korrekt binden. \cite{berg2002biochemistry}
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Das entprodukt von enzymatischer Bräunung in Bananen ist Melanin (\ref{sec:why}). Melanine finden sich in großen menge von Organismen, mit einer weiten Spanne an Nutzen. In Mikroben bietet Melanin verstärkten Wiederstand gegen Umweltfaktoren und Antimikrobien \cite{nosanchuk2006impact}. In einem Minireview von ElObeid u. a. werden verschiedene pharmakologische und gesundheitliche effekte von Melanin präsentiert, darunter UV-Schutzt, Antioxidative eingenschafte sowie Antikarzinogene eingenschaften \cite{elobeid2017pharmacological}. Melanin sind unteranderem bekannt dafür viele unterschiedliche Chemikalien zu binden und zu sammeln, z.B. Medikamente, Herbizide und Metalle. Diese hohe Reaktionsaffinität und die existenz von Melanin in hochsensieblen Geweben führte B.S. Larsson dazu die Theorie zu formulieren, dass Melanin die Funktion eines schützenden chemischen Filters hat \cite{larsson1993interaction}. Diese Theorie auf die enzymatische Bräunung der Bannane angewand führt zu folgendem Nutzen: Im falle eines Befalles und beschädigung der Schale produziert die Bannane Melanin um sich for potentiell toxischen Substanzen zu schützen.
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Das Endprodukt von enzymatischer Bräunung in Bananen ist Melanin (\ref{sec:why}). Melanine finden sich in großen Mengen von Organismen, mit einer weiten Spanne an Nutzen. In Mikroben bietet Melanin verstärkten Widerstand gegen Umweltfaktoren und Antimikrobien \cite{nosanchuk2006impact}. In einem Minireview von ElObeid u. a. werden verschiedene pharmakologische und gesundheitliche Effekte von Melanin präsentiert, darunter UV-Schutz, antioxidative Eigenschaften sowie antikarzinogene Eigenschaften \cite{elobeid2017pharmacological}. Melanin ist unter anderem bekannt dafür, viele unterschiedliche Chemikalien zu binden und zu sammeln, z.B. Medikamente, Herbizide und Metalle. Diese hohe Reaktionsaffinität und die Existenz von Melanin in hochsensiblen Geweben führte B. S. Larsson dazu, die Theorie zu formulieren, dass Melanin die Funktion eines schützenden chemischen Filters hat \cite{larsson1993interaction}. Diese Theorie auf die enzymatische Bräunung der Banane angewand, führt zu folgendem Nutzen: Im Falle eines Befalles und Schädigung der Schale produziert die Banane Melanin um sich vor potentiell toxischen Substanzen zu schützen.
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\subsection{Alternative Erklärung}
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Alternativ könnte auch ein potentieller antimikrobieller Effekt zu Bannanen Melanin zugeschrieben werden, da ein solcher Effekt von Zerrad A. u. a. bei einem \textit{Pseudomonas balearica}-Stamm festgestellt wurde, da von antimikrobiellen Melanin noch bei keinen anderen Organismen berichtet wurde und das untersuchte Melanin wasserlöslich war ist die Erwartung den gleichen Effekt bei Bannanen zu finden unwarscheinlich \cite{zerrad2014antioxidant}.
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Alternativ könnte auch ein potentieller antimikrobieller Effekt dem Melanin von Bananen zugeschrieben werden, da ein solcher Effekt von Zerrad A. u. a. bei einem \textit{Pseudomonas balearica}-Stamm festgestellt wurde. Über antimikrobielles Melanin wurde noch bei keinem anderen Organismus berichtet wurde. Da das untersuchte Melanin wasserlöslich war, ist die Erwartung, den gleichen Effekt bei Bananen zu finden allerdings unwahrscheinlich \cite{zerrad2014antioxidant}.
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\caption[Skizze Versuchsaufbau]{Skizze Versuchsaufbau}
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\end{figure}
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\subsection{Durchfürung}
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\subsection{Durchführung}
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\subsubsection{Ohne Klebestreifen}
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Die Bananenschale wurde mit einer offenen Büroklammer in einem Smiley-Muster durchstochen. Bilder wurden in einem 30 Sekunden tackt erstellt.
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Die Bananenschale wurde mit einer offenen Büroklammer in einem Smiley-Muster durchstochen. Bilder wurden in einem 30-Sekunden-Takt erstellt.
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\subsubsection{Mit Klebestreifen}
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Wie in 1.1 wurde die Bananenschale durchstochen aufgrund der Größe des Films wurde kein Muster benutzt. Der Film wurde aufgetragen aufgrund von schlechtem Luftabschluss des Filmes wurde dieser versuch zweimal ausgeführt. Bilder wurden wieder im 30 Sekunden tackt erstellt.
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Wie in 1.1 wurde die Bananenschale durchstochen. Aufgrund der Größe des Films wurde kein Muster benutzt. Anschließend wurde der Klebestreifen aufgetragen. Aufgrund von des schlechtem Luftabschlusses wurde dieser versuch zweimal ausgeführt. Bilder wurden wieder im 30-Sekunden-Takt erstellt.
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\subsection{Beobachtungen}
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In allen versuchen ist eine Verfärbung bemerkt. In den versuchen mit Klebestreifen benötigte diese jedoch länger.
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In allen Versuchen wurde eine Verfärbung bemerkt. In den Versuchen mit Klebestreifen benötigte diese jedoch länger.
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\begin{table}[h]
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\begin{tabular}{|c|c|c|c|} \hline
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\rowcolor{gray!40} \textbf{Versuch} &\textit{Ohne Klebestreifen} &\textit{Mit Klebestreifen (1)} &\textit{Mit Klebestreifen (2)} \\ \hline
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\rowcolor{gray!40} \textbf{Versuch} &\textit{ohne Klebestreifen} &\textit{mit Klebestreifen (1)} &\textit{mit Klebestreifen (2)} \\ \hline
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\textbf{Zeit} &90s &\textgreater 90s &\textgreater 120s \\ \hline
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\textit{0s} &\includegraphics[height=\imageh]{"images/tables/1/col_1/1.jpg"} &\includegraphics[height=\imageh]{"images/tables/1/col_2/1.jpg"} &\includegraphics[height=\imageh]{"images/tables/1/col_3/1.jpg"} \\ \hline
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\textit{30s} &\includegraphics[height=\imageh]{"images/tables/1/col_1/2.jpg"} &\includegraphics[height=\imageh]{"images/tables/1/col_2/2.jpg"} &\includegraphics[height=\imageh]{"images/tables/1/col_3/2.jpg"} \\ \hline
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\end{table}
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\newpage
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\subsection{Deutung}
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Es ist zu erkennen, dass die Luftzufuhr eine wichtige Rolle im bräunen von Bananen spielt. Hierbei findet also eine Reaktion mit einem Stoff in der Luft, da das entfernen dieses zu eine verlangsamung der Reaktion führt. Genauer auf die Gründe wird in \ref{sec:why} eingegangen.
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Es ist zu erkennen, dass die Luftzufuhr eine wichtige Rolle beim Bräunen von Bananen spielt. Hierbei findet also eine Reaktion mit einem Stoff in der Luft statt, da das Entfernen dieses zu einer Verlangsamung der Reaktion führt. Auf die Gründe wird in \ref{sec:why} genauer eingegangen.
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\subsection{Material}
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Eine Bannane, Büroklammer, Stift, Pipette, Vorgeschriebene Substanzen
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Eine Banane, Büroklammer, Stift, Pipette, vorgeschriebene Substanzen
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\subsection{Aufbau}
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Der Aufbau ähnelt dessen von \ref{sec:Bananen-Tatoo} und benötigt keine Skizze.
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\subsection{Durchfürung}
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Diese Sektion bezieht sich auf alle unterversuche. Einzelne teile der Bannane wurden für eine Substanz markiert. Diese wurden wie in \ref{sec:Bananen-Tatoo} mit einer Büroklammer durchstochen und anschließend mit der jeweiligen Lösung bestrichen, hierfür wurde bei flüssigen Substanzen eine Pipette benutzt.
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\subsection{Durchführung}
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Dieser Abschnitt bezieht sich auf alle unterversuche. Einzelne Teile der Banane wurden für eine Substanz markiert. Diese wurden wie in \ref{sec:Bananen-Tatoo} mit einer Büroklammer durch\-stochen und anschließend mit der jeweiligen Lösung bestrichen, hierfür wurde bei flüssigen Substanzen eine Pipette benutzt.
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\subsection{Beobachtungen}
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Die Beobachtungen werden in einer Tabelle verglichen. Ein normaler Verlauf gleicht dem ohne Klebestreifen in \ref{sec:Bananen-Tatoo}.
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\begin{table}[h]
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\begin{tabularx}{\linewidth}{|c|X|X|} \hline
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\rowcolor{gray!40} \textit{Substanz}& \textit{Beobachtungen}& \textit{Beobachtungen nach entfernung}\\ \hline
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\rowcolor{gray!40} \textit{Substanz}& \textit{Beobachtungen}& \textit{Beobachtungen über längeren Zeitraum}\\ \hline
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Wasser& langsame Verfärbung& Verfärbung wie normal\\ \hline
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Natronlösung& langsame Verfärbung& Verfärbung wie normal\\ \hline
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Salzlösung& langsame Verfärbung& Verfärbung wie normal\\ \hline
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Zuckerlösung& langsame Verfärbung& Verfärbung wie normal \newline eine glänzende Schicht bleibt\\ \hline
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Essig& langsamere Verfärbung& Verfärbung verlangsamt\\ \hline
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Zitronensaft& keine Verfärbung& Verfärbung sehr verlangsamt\\ \hline
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Tintenkiller& bestrichene stellen Verfärben sich orange \newline aufgrund der Verfärbung kann keine aussage über die Braunverfärbung getroffen werden& k. A.\\ \hline
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Tintenkiller& bestrichene Stellen verfärben sich orange. \newline Aufgrund der Verfärbung kann keine Aussage über die Braunverfärbung getroffen werden.& k. A.\\ \hline
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\end{tabularx}
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\caption[Beobachtungen beim auftragen verschiedener Substanzen]{Beobachtungen beim bestreichen mit verschiedenen Substanzen}
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\caption[Beobachtungen beim Auftragen verschiedener Substanzen]{Beobachtungen beim Bestreichen mit verschiedenen Substanzen}
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\end{table}
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\subsection{Deutung}
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Die unterschiedlichen Substanzen haben ein einfluss auf die Verfärbung. Einzelne Beobachtungen werden im folgenden gedeutet. Substanzen welche nur eine langsame Ver\-färbung aufweisen (Wasser, Natronlösung, Salzlösung, Zuckerlösung), sind zu erklären durch die Reduizerte Luftzufur, wie in festgestellt wurde \ref{sec:Bananen-Tatoo} hat diese ein einfluss auf die Geschwindigkeit. Essig weist im gegensatzt eine langsamere Verfärbung während der Applikation als auch nach entfernung auf, dies kann auf den pH-Wert von Essig zurückgeführt werden, so wird z.B. 10\% Gärungsessig auf ein pH-Wert von 2,0 bis 2,8 gemessen \cite{philipp1991}. Der optimale pH-Wert von PPO variert hingegen zwischen 4,0 für \textit{Lilium brownii var. viridulum} und 7,0 \textit{Terfezia arenaria}, wenn Brenzcatechin als Substrat dient \cite{zhang2023recent}. Ist der pH-Wert zu weit vom Optimum wird die Reaktionsgeschwindigkeit reduziert. Bei Zitronensaft sind zwei effekte zu finden, der Erste ist wieder der niedrige pH-Wert von 2.3 \cite{food2012bad}[Appendix 3. S. 263]. Der Zweite effekt ist der hohe gehalt von Ascorbinsäure, diese agiert als Antioxidant \cite{ascorbicacid}, und hemmt somit PPO indem sie kompetiv Sauerstoff bindet. Die orangene Verfärbung Tintenkiller ist am Wahrscheinlichsten auf die enthaltenen Bleichsubstanzen Natriumsulfit \ce{Na2SO3} oder Natriumdithionit \ce{Na2S2O4} \cite{blume2003chemie} zurückzufüren näheres ist mir jedoch unbekannt.
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Die unterschiedlichen Substanzen haben einen Einfluss auf die Verfärbung. Einzelne Beob\-achtungen werden im Folgenden gedeutet. Substanzen, welche nur eine langsame Ver\-färbung aufweisen (Wasser, Natronlösung, Salzlösung, Zuckerlösung), sind durch die reduzierte Luftzufuhr zu erklären, wie in \ref{sec:Bananen-Tatoo} festgestellt wurde, hat diese einen Einfluss auf die Geschwindigkeit. Essig weist im Gegensatz eine langsamere Verfärbung während der Auftragung als auch nach Entfernung auf. Dies kann auf den pH-Wert von Essig zurückgeführt werden. So hat z.B. 10\% Gärungsessig einen pH-Wert von 2,0 bis 2,8 \cite{philipp1991}. Der optimale pH-Wert von PPO variiert hingegen zwischen 4,0 für \textit{Lilium brownii var. viridulum} und 7,0 \textit{Terfezia arenaria}, wenn Brenzcatechin als Substrat dient \cite{zhang2023recent}. Ist der pH-Wert zu weit vom Optimum entfernt, wird die Reaktionsgeschwindigkeit reduziert. Bei Zitronensaft sind zwei Effekte zu finden: der Erste ist wieder der niedrige pH-Wert von 2.3 \cite{food2012bad}[Appendix 3. S. 263]. Der zweite Effekt ist der hohe Gehalt von Ascorbinsäure. Diese agiert als Antioxidant \cite{ascorbicacid} und hemmt damit PPO indem sie kompetitiv Sauerstoff bindet. Die orangene Verfärbung durch den Tintenkiller ist am wahrscheinlichsten auf die enthaltenen Bleichsubstanzen Natriumsulfit \ce{Na2SO3} oder Natriumdithionit \ce{Na2S2O4} \cite{blume2003chemie} zurückzuführen.
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\subsection{Probleme}
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Die Substanzen wurden teilweise nicht lang genug beobachtet, dies führt zu unsicherheit bei aussagen über längere zeiträume. Eine messung des pH-Wertes wurde für relevante Substanzen nicht durchgefürt dies limitiert die aussagekraft der pH basierenden Deutungen.
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Die Substanzen wurden teilweise nicht lang genug beobachtet, dies führt zu Unsicherheit bei Aussagen über längere Zeiträume. Eine Messung des pH-Wertes wurde für relevante Substanzen nicht durchgeführt. Dies limitiert die Aussagekraft der pH-basierten Deutungen.
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\subsection{Material}
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Becherglass, Heizplatte, Tiegelzange, Temperatursensor, Bannane
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Becherglas, Heizplatte, Tiegelzange, Temperatursensor, Banane
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\subsection{Aufbau}
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Das Wasser wird im Bereich von 30°C bis 90°C in 20°C intervallen erhitzt. Ein etwa 1cm großes Bannanenstück wird im Wasser für 2 min verbleiben und dann mit einer Tiegelzange entfernt. Die änderungen am Bannanenstück werden nun notiert. Falls erforderlich, kann das Wasser auch auf Temperaturen erwärmt werden, die für die Deutung relevant sind.
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\subsection{Durchfürung}
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Das Wasser wurde von 30°C bis 90°C in 20°C intervallen erhitzt und Bannanenstücke für 2 min beigegeben. Da sich die Temperaturbereich von 50°C bis 70°C als Interessant erwieste wurde das Wasser außerdem auf 60°C erhitzt. Um die Aufgabenstellung zu erledigen wurde auch Wasser zum Sieden gebracht.
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Das Wasser wird im Bereich von 30°C bis 90°C in 20°C-Intervallen erhitzt. Ein etwa 1 cm großes Bananenstück wird im Wasser für 2 min gelassen und dann mit einer Tiegelzange entfernt. Die Änderungen am Bananenstück werden nun notiert. Falls erforderlich, kann das Wasser auch auf Temperaturen erwärmt werden, die für die Deutung relevant sind.
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\subsection{Durchführung}
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Das Wasser wurde von 30°C bis 90°C in 20°C-Intervallen erhitzt und Bananenstücke für 2 min beigegeben. Da sich der Temperaturbereich von 50°C bis 70°C als auffällig erwies, wurde das Wasser außerdem auf 60°C erhitzt. Um die Aufgabenstellung zu erledigen, wurde auch Wasser zum Sieden gebracht.
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\subsection{Beobachtungen}
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\begin{table}[h]
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\begin{tabularx}{\linewidth}{|c|X|X|} \hline
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\rowcolor{gray!40}
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\textit{Temperatur (°C)}& \textit{Beobachtungen nach entnehmen}& \textit{Beobachtungen im Wasser} \\ \hline
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30& leichte Bräunung an einigen Stellen& k. A. \\ \hline
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50& leichte Bräunung an einigen Stellen& k. A. \\ \hline
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60& mittlere Bräunung kleine teile noch gelb& k. A. \\ \hline
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70& starke Bräunung fast Schwarz& starke Bräunung bemerkbar ab 1:20 min \\ \hline
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90& extreme Bräunung fast Schwarz; weiches Fruchtfleisch& extreme Bräunung bemerkbar ab 30s \\ \hline
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\textit{Temperatur (°C)}& \textit{Beobachtungen nach Entnahme}& \textit{Beobachtungen im Wasser} \\ \hline
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30& leichte Bräunung an einigen Stellen& k. Veränderung \\ \hline
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50& leichte Bräunung an einigen Stellen& k. Veränderung \\ \hline
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60& mittlere Bräunung kleine Teile noch gelb& k. Veränderung \\ \hline
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70& starke Bräunung fast schwarz& starke Bräunung bemerkbar ab 1:20 min \\ \hline
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90& extreme Bräunung fast schwarz; weiches Fruchtfleisch& extreme Bräunung bemerkbar ab 30s \\ \hline
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\end{tabularx}
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\caption[Beobachtungen von Bannanenstücken bei unterschiedlichen Temperaturen]{Beobachtungen von Bannanenstücken bei unterschiedlichen Temperaturen}
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\caption[Beobachtungen von Bananenstücken bei unterschiedlichen Temperaturen]{Beobachtungen von Bananenstücken bei unterschiedlichen Temperaturen}
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\label{table:temp}
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\end{table}
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\begin{figure}[H]
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\begin{minipage}[b]{0.55\textwidth}
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\centering
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\includegraphics[width=0.9\linewidth]{"images/other/vergleich_vefärbung.jpg"}
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\caption[Visueller Vergleich von Bannanenstücken]{Bannanenstücke nach 2 min im Wasser. Von links nach rechts 30°C, 50°C, 70°C, 90°C}
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\caption[Visueller Vergleich von Bananenstücken]{Bananenstücke nach 2 min im Wasser. Von links nach rechts 30°C, 50°C, 70°C, 90°C}
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\end{minipage}\hfill
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\begin{minipage}[b]{0.43\textwidth}
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\centering
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\includegraphics[width=0.9\linewidth]{"images/other/kontrolle.jpg"}
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\caption[Kontroll Bannanenstück]{Beispiel eines trockenen Bannanenstücks als Kontrolle}
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\caption[Kontroll Bananenstück]{Beispiel eines trockenen Bananenstücks als Kontrolle}
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\end{minipage}
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\end{figure}
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@ -35,7 +35,7 @@
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Anhand Tabelle \ref{table:temp} können folgende Deutungen getroffen werden:
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\begin{itemize}[noitemsep]
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\setlength\itemsep{1mm}
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\item Zwischen 60°C und 70°C ist eine starke veräderung in der Bräunung zu bemerken.
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\item Zwischen 60°C und 70°C ist eine starke Veränderung in der Bräunung zu bemerken.
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\item Die Geschwindigkeit der Verfärbung ist von der Temperatur abhängig.
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||||
\item Die Festigkeit der Bannane wird durch höhere Temperaturen verringert.
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\item Die Festigkeit der Banane wird durch höhere Temperaturen verringert.
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\end{itemize}
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BIN
document.pdf
BIN
document.pdf
Binary file not shown.
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@ -43,7 +43,7 @@
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\listoffigures
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\listoftables
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\chapter{Versuche}
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\section{Versuch 1: Bananen-Tatoo}
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\section{Versuch 1: Bananen-Tattoo}
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\input{\versuche/versuch_1}
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\section{Versuch 2: Einfluss verschiedener Substanzen auf die Braunfärbung}
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@ -55,7 +55,7 @@
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\chapter{Aufgaben}
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\section{Warum wird die Banane braun?}
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\input{\aufgaben/aufgabe_2}
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\section{Haushaltsmethoden um Braunwerden zu verhindern}
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||||
\section{Haushaltsmethoden, um Braunwerden zu verhindern}
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||||
\input{\aufgaben/aufgabe_1}
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||||
\section{Was sind Enzyme?}
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\input{\aufgaben/aufgabe_3}
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